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www.zecken.de jetzt auch in Leichter Sprache

Jetzt online: Zecken.de in Leichter Sprache!

Alles, was Sie je über das Thema „Zecken“ wissen wollten, finden Sie auf der Webseite: www.zecken.de. Gerade rechtzeitig zu Beginn der Zeckensaison ist nun die Leichte-Sprache-Version – mit Übersetzungen von LOYCOS – online gegangen.

Klein, aber oho

Zecken haben Saison und, wer sich bis jetzt noch nicht für die kleinen Tierchen interessiert hat, der sollte es dringend tun. Denn sie können für Mensch und Tier gefährlich werden. Daher lohnt es sich zu wissen, wo sie lauern, welche Regionen man vielleicht besser umgehen sollte, wie man einen Zeckenstich vermeiden kann und – wenn die Zecke doch einmal zuschlägt – wie man sie am besten entfernt.

Schutz durch Impfung

FSME gehört zu jenen Erkrankungen, die Zecken besonders gerne und immer häufiger übertragen. Den besten Schutz vor der Erkankung bietet eine Impfung, worauf die Seite besonders hinweist. Gerade jetzt ist dieser Schutz besonders wichtig. Denn Zecken gibt es nicht nur im Wald. Sie lauern an verschiedensten Orten und finden mittlerweile auch auf Spielplätzen und Parks in Städten ein wohliges Zuhause.

Auch Wissen schützt

Ein weiterer besonderer Schutz ist das Wissen rund um die gefährlichen blutsaugenden Parasiten. Denn wenn man weiß, wo sie sich gerne aufhalten und wie man seinen Körper nach einem Besuch im Grünen richtig absucht, der kann im besten Fall einen Stich vermeiden. Damit sich nun jeder ausreichend über Zecken informieren kann, bietet die Seite www.zecken.de eine Leichte-Sprache-Version, die man über den Sprachenwechsler abrufen kann.

Wir wünschen spannende Informationsstunden auf der informativsten Webseite rund um das Thema „Zecken“.

Einfache Sprache weckt wieder die Lust am Lesen

Leselust durch Einfache Sprache

„Einfache Sprache: Literatur für alle“ unter diesem Titel hat der NDR in der Reihe „Kulturjournal“ mit einem interessanten Beitrag gezeigt, worin das Potential und der große Nutzen von Einfacher und Leichter Sprache liegen – vor allem für jene, die Spaß am Lesen haben.

„Erwachsene“ Themen

Menschen mit Lernschwierigkeiten, funktionale Analphabeten, Menschen mit anderer Muttersprache, Menschen mit geringerer Lesekompetenz oder anders gesagt: Menschen wie du und ich, wir alle haben ein Recht auf spannende Geschichten, große Literatur, traditionelle Märchen und Informationen aller Art. Deshalb ist das Übertragen all dieser unterschiedlichen Texte in einfachere Sprachmodelle eine sinnvolle Tätigkeit, der zum Beispiel der 41-jährige Schriftsteller und Übersetzer Kristof Magnusson nachkommt. Um ihn, seine Arbeit als Krimi-Autor und seine Leserschaft dreht sich ein Teil des NDR-Beitrags „Einfache Sprache: Literatur für alle“. „Es ist wichtig, dass es für Menschen mit Behinderung oder mit kognitiven Einschränkungen die Möglichkeit gibt, auch Literatur über erwachsene Themen zu lesen“, ist der Autor überzeugt. Deshalb hat er das Rotlichtmilieu für seinen Krimi rund um Sex, Gewalt und Mord gewählt. „Das sind ja erwachsene Menschen“, meint Magnusson.

Eine Frau sitzt am Meer und liest ein Buch

Leichte Sprache – Mehrwert für alle

Dass sich diese erwachsenen Menschen auch für allerhand andere Texte interessieren und interessieren „müssen“, weiß auch die Leichte-Sprache-Expertin Christiane Maaß. Die Leiterin der Forschungsstelle Leichte Sprache an der Universität Hildesheim verweist auf die immer schwerer zu verstehenden Behördentexte, die – wie es das Gesetz seit geraumer Zeit vorsieht – nun für Menschen mit Lernschwierigkeiten in Leichte Sprache übersetzt werden müssen. Eine Bestimmung, die aber schlussendlich allen Menschen zugutekommt, so Maaß. Den gesamten Beitrag finden Sie hier:

https://www.ndr.de/kultur/Einfache-Sprache-Literatur-fuer-alle,sprache172.html

ACT-Theaterperformance von Jugendlichen

ACT e.V. Berlin setzt Leichte Sprache in Szene

Vielfalt ist ein Glücksfall. Und ACT ein fantastisches Projekt, das diesen Glücksfall zum Anlass nimmt, um Kindern und Jugendlichen ihre verborgenen und vielfältigen Talente im Rampenlicht der Bühne vor Augen zu führen. Mit seinem Webauftritt in Leichter Sprache setzt der Verein nun ein weiteres Zeichen für Menschen, die Grenzen überschreiten oder Barrieren überwinden müssen.

Was ist ACT e.V. Berlin?
ACT eröffnet künstlerische Experimentierfelder in Schulen und Kultureinrichtungen und macht so Vielfalt zum Glücksfall. – So definiert sich das Team rund um die Autorin, Theaterpädagogin und Lehrerin Maike Plath selbst und die Arbeit mit den Berliner Kindern und Jugendlichen, deren Potentiale und Talente oft im Verborgenen schlummern. Mit Feingefühl und dem selbst kreierten „Theatralen Mischpult“ fördert ACT ebendiese Talente zu Tage und macht sie im Scheinwerferlicht der Bühne zu etwas Besonderem.

Jugendliche probieren die vielfältigen Möglichkeiten des Theatralen Mischpultes aus

Jugendliche beim Ausprobieren der verschiedenen Möglichkeiten des „Theatralen Mischpults“ – Bild: ©Friederike Faber

Doch was ist das „Theatrale Mischpult“ genau? Und was hat Frau Plath sonst noch so „ordentlich zu sagen“? Schauen Sie unbedingt hinein und lassen Sie sich von Frau Plath in das Konzept des „Theatralen Mischpults“ einführen.
Rede doch mal ordentlich, Frau Plath! – Theatrales Mischpult

Talente aufzeigen und nutzen
Dabei geht es nicht darum, eine ganze Riege an neuen Schauspielern heranzuziehen. „Führe Regie über dein Leben!“, so lautet der Slogan von ACT und genau darum geht es: Das Leben in die Hand nehmen, seine Talente richtig einsetzen und immer wieder seine eigenen Grenzen überschreiten – das steht im Mittelpunkt der ACT-Projekte und Workshops, die an unterschiedlichen Orten, mit vielfältigen Gruppen und in verschiedenen Formen stattfinden.

Kreativität und Teilhabe
Erkannt und gefördert werden die Talente und Potentiale durch das Theaterspielen selbst. Die Kinder und Jugendlichen schlüpfen dabei nicht nur in verschiedene Bühnenrollen. Vielmehr geht es auch um die unterschiedlichen Positionen und „Machtverhältnisse“, die es beim Theaterspielen zu behaupten gibt: Wie handelt beispielsweise der Regisseur. Welche Macht übt er auf die Darsteller und ihre Handlungen aus? Wie fördert er die Umsetzung seiner Anweisungen? Und umgekehrt: Welche Position nimmt der Darsteller ein? Kann er sich den Anweisungen auch widersetzen? Das Spiel wird ergänzt durch reflektierende Diskussionen aller Teilnehmer.

Das Leitungsteam von ACT (von links Anna Maria Weber, Stefanie López, Maike Plath) © Maria Zillich

Das Leitungsteam von ACT e.V. Berlin (von links): Anna Maria Weber, Stefanie López, Maike Plath – Bild: ©Maria Zillich

Ein bemerkenswertes Projekt – jetzt auch in Leichter Sprache!
„Wir stellen unsere Website auch in Leichter Sprache zur Verfügung, weil wir ein Zeichen für Barrierefreiheit setzen möchten. Das hat für uns nichts mit Behinderung zu tun, sondern damit alle Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit ernst zu nehmen. In unseren sehr diversen Gruppen erleben wir Vielfalt als Glücksfall. Das liegt auch daran, dass wir ständig darum kämpfen für alle Beteiligten im Raum verständlich zu sein. Denn nur dann können sie zeigen wer sie sind und was sie können“, so Anna Maria Weber, Kommunikationsleiterin von ACT e. V. Berlin

Logo Act Berlin

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unseren Übersetzungen in Leichter Sprache einen kleinen Beitrag zu dieser gelungenen Idee leisten durften. Wir hoffen, ACT findet viele Nachahmer in Deutschland und Österreich.

Natürlich lohnt sich auch ein Blick auf die Webseite: https://act-berlin.de
(in den Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch und jetzt auch in Leichter Sprache)

 

Bildschirm auf einem Schreibtisch - man sieht die Leichte Sprache Startseite der Stadt Innsbruck

Innsbruck spricht: barrierefrei

Die Stadt Innsbruck hat schon öfter neue Wege für eine bürgernahe Kommunikation auf Augenhöhe betreten. Auch in Sachen barrierefreier Information hat man sich nun für eine völlig neue und bislang noch nicht dagewesene Form entschieden.

Mit dem eigenen Webauftritt in Leichter Sprache geht die Stadt Innsbruck einen völlig neuen Weg und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein. Bislang wurden Inhalte in Leichter Sprache einfach in die bestehenden Webseiten eingegliedert – zum Teil ohne Rücksicht auf andere Komponenten der Barrierefreiheit wie Schriftgröße und -farbe, Einsatz von Bildern und einfacher Bedienbarkeit. Die Stadt Innsbruck hat der sprachlichen und auch technischen Barrierefreiheit mit einem eigenen Auftritt viel Raum und Gestaltungsmöglichkeit gegeben.

Präsentation der neuen Innsbrucker Homepage in Leichter Sprache
 Beim Pressegespräch zur Präsentation der Webseite “Leichte Sprache” (v.l.): Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Magistratsdirektor Bernhard Holas und Projektleiter René Soukopf

Für Konzept und Umsetzung hat die Stadt Innsbruck LOYCOS beauftragt, unter anderem weil wir als erstes österreichisches Unternehmen, Leichte und Einfache Sprache nach sprachwissenschaftlichen Methoden übersetzen, barrierefreie Webkonzepte entwickeln und dabei die Zielgruppen selbstverständlich immer mit einbeziehen

Wir freuen uns, dass wir als engagiertes Tiroler Unternehmen in Sachen Barrierefreier Kommunikation die Stadt Innsbruck bei diesem wichtigen Projekt unterstützen durften. Es ist daraus ein echtes Vorzeigeprojekt entstanden, das es in dieser Form in Österreich bislang nicht gegeben hat.

Oder wie es einer unserer Text- und Webprüfer aus der Zielgruppe „Menschen mit Lernschwierigkeiten und Migrationshintergrund“ direkt nach der Prüfung formulierte: „Die Homepage ist super, die Bilder sind toll und die Texte … ich kann sie gut lesen und verstehe auch, was drinnen steht. Das habt ihr wirklich gut gemacht!“ Über dieses Lob haben wir uns am meisten gefreut, denn es kam von einem begeisterten Nutzer der neuen Webseite der Stadt Innsbruck in Leichter Sprache. Ein größeres Lob kann man wirklich nicht bekommen.

Riskieren Sie selbst einen Blick und lassen Sie sich ebenso von der Aussagekraft der Bilder, der lesefreundlichen Darstellung sowie den einfach zu verstehenden Texten begeistern! – Homepage der Stadt Innsbruck in Leichter Sprache

Barrierefreies Hotelzimmer geplant von gabana

gabana – Neuer Kooperationspartner von LOYCOS

Ganzheitlich – barrierefrei – nachhaltig – kurz gesagt: gabana.
Die Full-Service-Agentur berät die Bau- und Tourismusbranche in Sachen Barrierefreiheit und ist neuer Kooperationspartner von LOYCOS.

Barrieren gibt es für Menschen mit Beeinträchtigungen leider viele. Das weiß jeder, der sie täglich überwinden muss oder dem das Thema „Barrierefreiheit“ am Herzen liegt. Während unsere Agentur LOYCOS die sprachlichen Barrieren (und natürlich deren „Beseitigung“ durch Leichte und Einfache Sprache) im Fokus hat, ist es bei Kornelia Grundmann und ihrer Agentur gabana vor allem der bauliche Bereich in Tourismus und Hotellerie sowie im privaten Wohnungsbau.

Wenn, dann richtig! – Unter diesem Aspekt kam es nach einem Telefonat zum ersten – barrierefreien – Treffen und einem Gespräch, bei dem man sich alle Beteiligten schnell einig waren: Barrierfreiheit muss weiter gehen. Wer sein Angebot barrierefrei gestalten will, der sollte die Barrierefreiheit auch ganzheitlich umsetzen, um so einen nachhaltigen Mehrwert für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen zu schaffen.

Kornelia Grundmann Porträt

Um sich künftig mit vereinten Kräften noch mehr für Inklusion einsetzen zu können und Menschen, die Barrierefreiheit umsetzen wollen, kompetent und zuverlässig zur Seite zu stehen, starten wir eine Kooperation, die Barrierefreiheit in mehrfacher Weise unterstützt. Wir freuen uns schon auf viele weitere Diskussionen, Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und natürlich viele neue Projekte! Damit das Wort „Barrierefreiheit“ endlich in allen Branchen zum Begriff wird!

Von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Vermarkung Ihres barrierefreien Projektes – mit Dipl.-Ing. (FH) Kornelia Grundmann und ihrer Agentur gabana finden Sie Ihren kompetenten Ansprechpartner für bauliche Barrierefreiheit  –
gabana – Agentur für Barrierefreiheit

Cover AufBauWerk Magazin Ausgabe 6

Neuigkeiten aus dem AufBauWerk – die neueste Ausgabe vom AufBauWerk-Magazin ist da!

Endlich ist sie da! Die Ausgabe Nr. 6 des AufBauWerk-Magazins mit vielen Einblicken in das bunte Treiben des sozialen Unternehmens und neuen interessanten Persönlichkeiten.

Ja, es tut sich wie immer so einiges im AufBauWerk und dieses Mal vor allem an der Spitze. Denn seit Anfang des Jahres 2017 ist Barbara Schwaighofer die neue Leiterin und Obfrau des AufbauWerks und hat damit Wilfriede Hribar nach vielen erfolgreichen Jahren abgelöst. Für die Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer gab es als Mitglied des Ausschusses für Gesellschaft, Bildung, Kultur und Sport schon einige thematische Schnittpunkte mit der Sozialszene. Ein Besuch im AufbauWerk hat sie dann aber endgültig davon überzeugt, das Amt als Obfrau des AufBauwerks zu übernehmen. Vor allem das Job-Training hat sie begeistert. Im ersten Interview mit der Neo-Obfrau erfährt der Leser mehr über Barbara Schwaighofer und ihre Vorhaben für ihre erste Zeit.

Blick ins AufBauWerk-Magazin

Diese erste Zeit hat Marisa Mair-Raggautz bereits hinter sich. In einem interessanten Interview erzählt sie von ihrem ersten Jahr als Leiterin des Projekts „Betreutes Arbeiten“. Bei diesem Projekt unterstützten die Coaches des AufBauWerks die Trainees während ihrer Lehrzeit. Eine Unterstützung, die sich auszahlt! Denn im letzten Jahr konnten dadurch 70 Jugendliche ihre Lehre abschließen.

Über diese Erfolgsstory und weitere Neuigkeiten lesen Sie mehr im neuen AufBauWerk-Magazin Nr. 6 – wie üblich mit kurzen Zusammenfassungen der jeweiligen Themen in Leichter Sprache von LOYCOS.

Neuer Markenauftritt für paso doble: Charmant, frech, authentisch. Und absolut barrierefrei.

Paso doble ist das erste Unternehmen Mitteldeutschlands, in dem unterschiedliche soziale Träger gemeinsam für ein großes Ziel einstehen. Das Epilepsiezentrum Kleinwachau, die Volkssolidarität Dresden und die Diakonie-Stadtmission Dresden arbeiten gemeinsam und schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.

Was ist paso doble?
Als Inklusionsunternehmen garantiert das paso doble behinderten Menschen das gleiche Recht auf Arbeit und setzt damit die UN-Behindertenrechtskonvention vollumfänglich um. Das heißt: paso doble schafft für Menschen mit Behinderung vollwertige Arbeitsplätze am allgemeinen Arbeitsmarkt. Mit den neuen Trägern im Rücken, positioniert sich das Inklusionsunternehmen auch vollkommen neu. Das paso doble bietet nun ein neues, vielfältiges Angebot an Dienstleistungen wie zum Beispiel Hausmeisterservice, Gebäudereinigung, Umzugs- und Transportservice.

Vorurteile spielerisch nutzen und umdrehen
Zukünftig will das paso doble weiter wachsen und mehr Menschen mit Handicap die Chance auf einen Arbeitsplatz bieten. Dafür hat man den Unternehmensauftritt völlig neu gestaltet. Mutig, charmant, etwas frech, aber vor allem authentisch wartet das neue Erscheinungsbild auf.

 

„Wir wollen kein Mitleid erwecken, wir zeigen nicht auf Defizite, wir wollen keine künstlichen „Schutzräume“ schaffen. Wir verstehen behinderte Menschen, Menschen mit chronischen Krankheiten und Menschen mit langsamem Lerntempo als vollwertige Arbeitskräfte. Wir stellen nicht die Beeinträchtigung in den Vordergrund, sondern nutzen Vorurteile spielerisch für uns, um sie letztendlich umzudrehen.“, so Alexander Nuck vom Epilepsiezentrum Kleinwachau.

Tolle Geschichten – barrierefrei präsentiert
Das Gesicht der neuen Marke paso doble wird von sechs Charaktertypen stark geprägt. Allesamt Mitarbeiter des paso doble mit einzigartigen Geschichten. Dies und weitere Inhalte wurden auf der Website mit Gebärdensprachvideos, Vorlesefunktion und der kompletten Umsetzung der Inhalte in Leichter Sprache perfekt und absolut vorbildlich barrierefrei umgesetzt. Sie finden das preiswürdig? Die Fachjury des Dresdner Marketingpreises 2016 ebenso.

Barrierefrei & preiswürdig
Aus 29 gesammelten Vorschlägen für Werbemaßnahmen von Unternehmen ging bei der großen Galanacht des Dresdner Marketingpreises, am 1. Dezember 2016, paso doble als Sieger hervor (im Bild: das Team und die Verantwortlichen des gelungenen, barrierefreien Marketingkonzepts von paso doble mit Urkunde und Preis). Jurymitlied Thomas Rost begründet den Entscheid so:

„Mit der werblichen Umsetzung wird nach Ansicht der Jury eine neue Stufe der Emotionalisierung einer Marke erreicht. Handwerkliche Perfektion in Text, Design und Bildsprache prägen einen weit über Kleinwachau, Radeberg und Dresden hinausgehenden Kreativansatz.“

 

Herzliche Gratulation!
LOYCOS gratuliert paso doble zu diesem schönen Preis, aber vor allem zu einer absolut gelungenen beispiellosen Umsetzung barrierefreier Inhalte, bei der auch wir unseren Beitrag leisten durften. Vielen Dank dafür!

 


Wie sieht ein gelungener Markenauftritt in absoluter Barrierefreiheit aus? Schauen Sie am besten einfach rein: www.pasodoble.de

Oder gewinnen Sie einen kurzen Einblick in ein Fotoshooting voller Spaß: https://www.youtube.com/watch?v=JvGhGDBCdx8

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cover AufBauWerk-Magazin Ausgabe 5

Firmenkongress im AufBauWerk – das neue AufBauWerk-Magazin ist da!

Mit der 5. Ausgabe des AufBauWerk-Magazins erwartet den Leser eine Spezialausgabe zum ersten Firmenkongress des AufBauWerks.

Die Soziallandschaft und die Gesellschaft sind ständigen Veränderungen unterworfen. Diese Veränderungen bringen neue Herausforderungen mit sich. Aus diesem Grund hat das AufBauWerk, Unternehmen für junge Menschen, am 24.9.2016 seinen ersten Firmenkongress zu diesem Thema einberufen. Damit zeigt das AufBauWerk wieder einmal, dass auch Sozialunternehmen zukunftsweisend agieren und im Sinne der Klienten ihre Mitarbeiter durch Reflexion und Know-how für die Arbeit motivieren und mobilisieren.

Netzwerken im Mittelpunkt

Im Fokus des ersten Firmenkongresses stand dabei das Thema „Netzwerk“. Denn kaum etwas ist wichtiger für ein soziales Unternehmen, das Jugendliche in Arbeit bringen will, als Kontakte zu anderen Firmen und Institutionen des Sozialwesens und der Politik. Nur so erhält man die nötigen Förderungen, findet Unterstützungen für Ausbildungen und Schule, Praktikumsstellen und Arbeitsplätze.

LOYCOS im Verbund

Diese Kontakte pflegt das AufbauWerk besonders gut und zwar von der Geschäftsleitung angefangen bis hin zu den Sozialpädagogen und Coaches des AufBauWerks. Auch LOYCOS gehört zu diesem sozialen Netzwerk, weshalb wir unseren – stets innovativen und qualitätsbewussten – Kooperationspartner immer gern für das Magazin mit unseren Zusammenfassungen in Leichter Sprache unterstützen.

aufgeblättertes AufBauWerk Magazin 05/2016

Mehr über den für alle Seiten gewinnbringenden Kongress – über die Bereitschaft für den Wandel und die Expertenmeinungen dazu – lesen Sie am besten einfach selbst im AufBauWerk Magazin 05/2016.

Das neue AufBauWerk-Magazin ist da!

Seit unserem Anfang besteht die auf Vertrauen und einem produktiven Miteinander basierende Verbindung zum AufBauWerk. Das Unternehmen für junge Menschen versucht seit jeher, Jugendliche mit Beeinträchtigung in den Arbeitsmarkt zu bringen. 2mal im Jahr erscheint ein informatives Magazin rund um die Arbeit des AufBauWerks. Für die Ausgabe 04/2016 durften auch wir einen kleinen Beitrag zu diesem schönen Magazin leisten – mit Informationen in Leichter Sprache!

Rückblick auf ein erfolgreiches AufBauWerk-Jahr

Eine Ausgabe, die auf ein erfolgreiches Jahr zurückblickt, so könnte man das AufBauWerk-Magazin 04/2016 zusammenfassen. Vor allem eine Zahl spielt dabei eine große Rolle: 26. Denn es sind fantastische 26 Trainees, die „ihr Leben in die Hand nehmen“ und selbständig und produktiv in eine Zukunft am Arbeitsmarkt starten können. Und darüber freuen sich nicht nur AufBauWerk-Obfrau Wilfriede Hribar und AufBauWerk-Geschäftsführer Mag. Johann Aigner. Selbst Soziallandesrätin Christine Baur findet viel Lob und Anerkennung für die tollen und kreativen Menschen, die das AufBauWerk Jahr für Jahr in seine Obhut nimmt und aus dieser in die Wirtschaftswelt entlässt. Ein großer Erfolg, der in den Trainees selbst entsteht und durch die kompetenten und einfühlsamen Mitarbeiter des AufBauWerks gefördert wird. Eine besondere Erfolgsstory ist die Geschichte von Alexander, der als Praktikant beim weltweit bedeutendsten Hörimplantatehersteller MED-EL seine Talente unter Beweis stellt. MED-EL hat mit seiner Technologie Wirtschaftsgeschichte geschrieben und von Tirol aus die Welt erobert. Alexander wird nun ein Teil dieser Erfolgsgeschichte und schreibt damit bestimmt auch seine eigene.

Leichte Sprache im Magazin

Allen diesen Beiträgen durften wir Zusammenfassungen bzw. Übersetzungen in Leichter Sprache voranstellen, was natürlich auch uns tiefer eintauchen ließ, in die Geschehnisse im und rund um das AufBauWerk. Wir freuen uns, auch zukünftig dabei zu sein! Am besten Sie werfen gleich einen Blick in das gelungene und informative Magazin: Hier klicken

Leichte Sprache – Für Barrierefreiheit auf höchster Stufe

Barrierefreiheit ist eines der Schlagwörter der letzten Wochen und Monate, vor allem seit mit 1.1.2016 die Fristen für die gesetzlich vorgeschriebene Umsetzung abgelaufen sind. Nach wie vor verstehen viele darunter vor allem bauliche Maßnahmen. Doch Barrierefreiheit hört nicht an der Rampe auf. Hier nimmt sie nur ihren Anfang und geht dort weiter, wo man sich mit den unterschiedlichen Arten von Barrieren und vor allem mit deren Beseitigung auseinandersetzt.

Technische Hürden und Sprachbarrieren

So verschieden die Beeinträchtigungen, so unterschiedlich gestalten sich auch die Hürden und Barrieren von Menschen mit Behinderung. Da sie sich aber ebenso gern im Netz aufhalten wie alle anderen, müssen diese Barrieren vor allem für Websiten auf ein Minimum reduziert werden. Prinzipiell gibt es drei Stufen der Barrierefreiheit für Websites: Man unterscheidet A (minimale Stufe), AA und AAA als höchste Stufe. Bei A und AA geht es vor allem darum, den Zugang durch die Beseitigung technischer Hürden zu erleichtern. Zum Beispiel werden Bedienung und Navigation erleichtert und man bietet die Möglichkeit zur Schriftvergrößerung bzw. Kontrasteinstellungen. Die Stufe AAA geht über die Technik hinaus und beinhaltet auch die barrierefreie Gestaltung von Informationen auf sprachlicher Ebene. Hier kommt die sogenannte Leichte Sprache ins Spiel, die immer dann eingesetzt wird, wenn Alltagssprache eine Barriere darstellt und Informationen für alle verständlich gemacht werden sollen.

Leichte Sprache – Informationen für alle

Bei Leichter Sprache handelt es sich um eine vereinfachte Form des Deutschen. Diese Vereinfachung erfolgt nach einem bestimmten Regelwerk und bezieht sich auf Grammatik, Wortschatz, Zeichensetzung und Darstellung. Man versucht beispielsweise, lange Wörter durch kurze zu ersetzen, ohne Nebensätze auszukommen, Fachbegriffe einfach zu erklären und mit bestimmten Formatierungen die Lesbarkeit zu erhöhen. Dabei richtet sich die Leichte Sprache an eine sehr breite Adressatengruppe. Sie ermöglicht fast allen Menschen einen barrierefreien Zugang zu Informationen, z.B. Menschen mit Lernschwierigkeiten, Hörgeschädigten, Menschen mit Sehbehinderung, funktionalen Analphabeten, Menschen mit Migrationshintergrund oder ganz allgemein formuliert: Menschen mit geringer Lesefähigkeit.

In Österreich geht man von rund 1 Million Menschen aus, die von Leichter Sprache profitieren würden.

Mit mehr Qualität gegen das Akzeptanzproblem

Seit ihrem Bestehen gibt es Kontroversen rund um die Leichte Sprache. Kurz gesagt: Sie hat ein Akzeptanzproblem, das einerseits aus Unwissenheit und andererseits aus dem Fehlen von Qualitätsstandards resultiert. Daher sind gute und hochwertige Übersetzungen im Falle der Leichten Sprache sehr wichtig. Deshalb hat sich LOYCOS für einen sprachwissenschaftlichen Ansatz entschieden. Unsere Arbeit basiert auf dem offiziellen Regelwerk der ersten Forschungsstelle für Leichte Sprache der Universität Hildesheim. Dies ermöglicht uns fachlich versierte Übersetzungen in hoher Qualität zu fairen Preisen. Denn Leichte Sprache wirkt nur dann, wenn sie auch in die Breite geht.